Advent 2013 - Marc Felten - Mascarade

Auch in diesem Jahr findet in der Adventszeit eine außergewöhnliche Kunstausstellung im Obergeschoß des Narrenmuseums Niggelturm statt: Der Straßburger Künstler Marc Felten stellt sich  mit seiner aktuellen Ausstellung „Mascarade“ dem Thema Mensch und Maske.

« Marc Felten zählt zum Establishment der Elsässer Kunstszene“, betitelt ihn die Presse.
Seine Figuren entstehen spontan, sie erscheinen in ihrer ursprünglichen Blöße. Halb Mensch halb Tier, deren Körper bisweilen auf eine harte Probe gestellt wird, halten sie uns in einem seltsamen Spiel einen Spiegel entgegen. Die Aussage jedoch erschließt sich nicht spontan, sie verbirgt sich hinter einem gegenständlichen Detail oder einem Wort, das Teil eines visuellen Puzzles ist, welches den Blick anhand von im Bild verstreuten Indizien umherirren lässt.

Und doch hat die Sprache etwas von der Pop-Art mit breit aufgetragenen, farbigen Flächen. Um seine Botschaft zu vermitteln, spielt Marc Felten in Bild und Text erkennbar mit den Konventionen. „Ich bin ein expressionistischer Maler“, wiederholt er oft, doch der überraschend grafische Aspekt seines Schaffens stört das vertraute Gefühl, das von der ursprünglichen Form des Bildes ausgeht.
„Sein Stil, seine Darstellung des Lebens in einem fortwährenden Totentanz in eindrucksvollen Szenen findet dabei allgemeine Beachtung“ so Max Briard.

Im Ausstellungsort Narrenmuseum, mit seinen zahlreichen Brauchtums- und Tiermasken, fügt sich das Thema „Mascarade“ von Marc Felten hervorragend in die bereits bestehende Dauerausstellung ein. Nach Raymond Waydelich ist Marc Felten bereits der zweite renommierte Elsässische Künstler, der zum Abschluß des Jubiläumsjahres „ 50 Jahre Elyseevertrag“ die Verbindung Frankreich –Deutschland bereichert.

Und vom Umgang des Niggelturmes hat der Besucher zusätzlich einen phantastischen Blick auf die adventlich beleuchtete Altstadt mit dem stimmungsvollen Weihnachtsmarkt und den neu gestalteten Adventskalender am Rathaus.

 

Öffnungszeiten: 30.11. – 23.12.2013, täglich von 16.00 - 19.00 Uhr, sonntags bereits ab 13 Uhr.



2013 - Imster Schemenlaufen

Das berühmte Imster Schemenlaufen wird in Imst, im Tiroler Oberland, ein Umzug zur Fasnachtszeit mit 26 unterschiedlichen Maskentypen genannt. Dieses Ereignis findet nur alle vier Jahre statt. Es blickt auf eine jahrhundertealte Tradition zurück und wird bis zum heutigen Tag mit ungebrochener Begeisterung zelebriert. Im Jahr 2009 wurden rund 870 aktive Teilnehmer gezählt. Allein diese Zahl zeigt, wie tief der Brauch in der Bevölkerung verankert ist. Die Fasnacht in Imst zählt zu den größten ihrer Art und prägt die Stadt und ihre Bewohner. Sowohl die ausschließlich aus Holz geschnitzten Masken, als auch die unterschiedlichen Kostüme sind teils historisch, teils neu gefertigt. Das Wissen um die Herstellung der Masken wird von Generation zu Generation weitergegeben.   Im Anschluss an den Umzug der Maskierten folgen reich dekorierte Fasnachtswagen. Sie wurden einst von einem Ochsengespann, später von Traktoren gezogen, und heute werden sie teilweise schon auf Sattelschleppern aufgebaut. Die Wagen werden in unzähligen Arbeitsstunden errichtet und zeigen durchweg Themen mit Bezug zum Ort und seiner Vergangenheit. So werden Altimster Bauerntum, Handwerk und Gewerbe, Zunft- und Bergbauwesen, aber auch Motive aus der Sagenwelt dargestellt.   Eingebettet in die Dauerausstellung im Narrenmuseum Niggelturm werden in der Türmerstube von April bis Oktober 2013 Originalmasken und Kostüme sowie Bildmaterial und einen extra konzipierten Film der Imster Fasnachtstradition präsentiert. Im Dezember 2012 wurde das „Imster Schemenlaufen“  zum UNESCO Weltkulturerbe erhoben.

"Imster Schemenlauf"

Das berühmte Imster-Schemenlaufen wird in Imst, im Tiroler Oberland, ein Umzug zur Fasnachtszeit mit 26 unterschiedlichen Maskentypen genannt. Dieses Ereignis findet nur alle vier Jahr statt. Im Jahr 2013 wird dieses Ereignis in Wort, Bild und Ton im Niggelturm präsentiert.